Symptome von Ängsten
Aus biologischer Sicht hat die Angst mit ihren Symptomen zunächst Vorteile: die Herztätigkeit erhöht sich, die Muskeln spannen sich an. Der Körper wird also auf eine schnelle Flucht vorbereitet. Man verhält sich aber auch aufmerksamer, konzentrierter und vorsichtiger. Wir laufen quasi auf Hochtouren, um die Gefahr (die auch eine Prüfung oder ähnliches sein kann) mit voller Power zu meistern.
Erst eine überstarke Angst schränkt das Denken und Handeln ein, die Konzentration verringert sich, man neigt zu unüberlegten und panischen Kurzschlussreaktionen.
Körperliche Reaktion
- Schwindel, Benommenheit, leeres Gefühl im Kopf
- Spannungskopfschmerzen
- Hyperventilation, Atemnot, Erstickungsgefühle
- Engegefühl im Hals-/Brustbereich
- Schluckbeschwerden
- Schwitzen, Hitzewallungen, Kälteschauer
- feuchte Hände
- Erröten
- Herzrasen und Gefühl von Aussetzern, Herzklopfen, erhöhter Blutdruck
- Stiche in der Brust
- Zittern, Beben
- flaues Gefühl im Bauch, Magen-Darm-Beschwerden
- Drang, zur Toilette zu gehen, Durchfall
- Erregung des autonomen Nervensystems steigt (Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin)
- Taubheit oder Kribbelgefühle ("Parästhesien")
- Schwächegefühl, "Weiche Knie"
- zittrige Stimme
Gefühle
- Angst, Furcht, Panik
- Hilflosigkeit, Ohnmacht
- Derealisation, Depersonalisation (Unwirklichkeitsgefühle)
Ausgelöste Gedanken
- "ich werde gleich sterben"
- "ich halte es nicht mehr aus"
- "ich werde sicher verrückt"
- "ich verliere die Kontrolle"
- "ohne Hilfe eines Arztes bin ich aufgeschmissen"
Verhalten
- Anrufen des Notdienstes/Notarztes
- Flucht aus der beängstigenden Situation
- Vermeiden von Angstauslösern
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